SEA: Bing Shopping – neue Chancen für Werbetreibende

Bing Shopping Feed
Bing Shopping spielt Feeds bei den Suchmschinen Bing und Yahoo aus.

Wenn der Branchenprimus Google eine kleine Änderung oder Erweiterung veröffentlicht, wird dies auf unzähligen Kanälen sofort an die Kunden herangetragen. Allerdings werden die wenigsten den Deutschland-Launch von Microsofts Bing Shopping zur Kenntnis genommen haben, zumal Microsoft eine öffentliche Stellungnahme erst später veröffentlichte. Grund zum Feiern liefert diese Neuigkeit trotzdem: Seit 2013 wurde Bing Shopping im Fokusland Amerika getestet und ist nun endlich drei Jahre später auch im größten Teil Europas verfügbar.

Für diese Zielgruppen lohnt sich Bing Shopping

Das Ziel von Bing Shopping ist es, bei den Suchmaschinen Bing und Yahoo Shopping-Feeds zu implementieren, um auf diese Weise dem beliebten Konkurrenten Google Kunden abzuwerben. Kunden mit relativ kleinem Budget bietet Bing einen soliden Start in das Online-Marketing. Doch auch für die großen Fische, die bei Google Shopping fast das Maximale an Sättigung erreicht haben, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Eine weitere Zielgruppe könnten Arbeitgeber sein, die an ihrem Arbeitsplatz mit Microsoft-Produkten und der Bing-Suche arbeiten. Immer mehr Geräte werden mit Windows 8 betrieben, dort können Anzeigen sogar innerhalb der Windows-Suchfunktion ausgespielt werden. Darüber hinaus sollte man die Smartphone User mit Windows Mobile-Betriebssystemen als mögliche Zielgruppe betrachten. Die Funktionsweise ist relativ simpel, Produkte werden in Form von Bild, Text und Preis auf der Suchergebnisseite angezeigt.

Feeds von Google zu Bing Shopping übertragen

Das System von Bing ist keinesfalls ein neuer Meilenstein im Bereich des Online-Marketings, dieselbe Technologie benutzt seit Jahren auch Google. Für Kunden ist das Release trotzdem als ein großer Segen zu bewerten. AdWords User können mit sehr geringem Aufwand bereits erstellte Feeds zu Bing Shopping importieren und so ihren Umsatz steigern, zumal der Wettbewerb anders als bei Google Shopping noch in den Kinderschuhen steckt. Allerdings gibt es hier ein paar Unterschiede, auf die man achten sollte: Bing benutzt andere Kennzeichnungen als Google, diese sind zum Teil auf Englisch oder anders formuliert. Um eine kleine Anpassung kommt man also nicht herum. Der größte Unterschied liegt jedoch darin, dass ein Feed bei Google zum Beispiel aus zehn Pflichtfeldern besteht, bei Bing jedoch nur aus sechs.

Fazit: Es macht durchaus Sinn, seine bereits bestehenden Google Feeds in Bing Shopping zu importieren und so noch von den sehr günstigen Klickpreisen zu profitieren. Bing gestaltet das Importieren sehr simpel, sodass man sich die mühsame und zeitintensive Arbeit wie beim Google Feed erstellen ersparen kann.

US-Suchmaschinenmarkt
Noch ist der Anteil von Bing Shopping am US-Suchmaschinenmarkt überschaubar. Quelle: https://de.statista.com/statistik/tipps/#51d187ae29f8d0746a000004



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